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Parallelen zu nordischen Sagen

Unser Walliser Sagenschatz lag uns schon immer am Herzen, und so kamen wir auf die Idee, diesen Sagen ein Gesicht zu geben, sie in Bilder zu kleiden, in Erinnerung rufen, bevor sie vergessen werden.

 

Herr Josef Guntern schrieb in seinem Vorwort zu den „Wallisersagen“: „Sagen sind internationales Wandergut, das wir in seinen Motiven oft Jahrhunderte zurückverfolgen können“.

 

Durch unsere Studien und Recherchen konnten wir sehr viele Aehnlichkeiten der Walliser Alpensagen mit den Nordischen Sagen finden. Auf einmal tauchte die spinnende Schmidja auf – Odins Gattin Frigg mit dem Spindel – die drei Nornen, die unter dem Baume Iggdrasil, der Weltesche, die Lebensfäden der Menschen spannen, massen und schnitten – da war Frau Holle aus dem Märchen – die Fruchtbarkeitsgötten Hulla, Vulla (von Fülle) – die Eisriesen im hohen Norden, die Bergeister auf kaltem Gletscher – die personifizierten Naturgewalten – der Rolibock – Thor, der seine Ziegen verspeist und sie am Tag darauf wieder zum Leben erweckt, der Geist der auf unseren Alpen die Kuh verspeiste, und auch sie tags darauf wieder am Leben war -uns war klar, die Sagen sind sehr, sehr alt!

 

Wir möchten nun einen Bogen spannen, eine Brücke, die die heidnische Zeit mit der Zeit unserer gesammelten Sagen (der Darstellung und dem Weltbild Mitte des 19. Jahrhundert) und der Gegenwart, in der wir die Sagen nur noch wie ein ferner Hauch, eine leise Erinnerung wahrnehmen.

 

Wir wollen sie wiederbeleben, wir wollen die Erinnerung zurückbringen, wir wollen sie in Bildern zeigen – so, wie wir sie verstehen. Wir werden Euch also die Sage von der alt Schmidja erzählen – DIES ist unser Projekt!

 

 

Urd, Verdani und Skuld, die drei Nornen

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